Freitag, 23. Februar 2018

wappen.JPG Freiwillige Feuerwehr Lindenholzhausen

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Termine & Übungen

Jahreshauptversammlung
Freitag 23.02.2018 - 20:00 Uhr
Wasserführung lange Wege
Freitag 02.03.2018 - 20:00 Uhr
FBMA - Brandmeldeanlage
Freitag 09.03.2018 - 20:00 Uhr
JHV aller Limburger Feuerwehren
Freitag 16.03.2018 - 20:00 Uhr
Erste Hilfe
Freitag 23.03.2018 - 20:00 Uhr

Letzter Einsatz

Brandeinsatz
Schöne Aussicht, Limburg-Offheim
12.02.2018 um 19:02 Uhr
Brandeinsatz
Frankfurter Straße(B8), Limburg-Lindenholzhausen
11.02.2018 um 12:26 Uhr
Hilfleleistungseinsatz
Elzer Straße, Limburg-Staffel
11.02.2018 um 11:22 Uhr

Übungen

"Erste Hilfe" Übungsabende

An zwei Übungsabenden im März 2016 haben wir eine tolle Auffrischrung in "Erste Hilfe" von Christian Saal erhalten. In der ersten Einheit ging es um Rettungskette, Schockarten und Schockbekämpfung. Im anschließenden praktischen Teil haben alle Teilnehmer an einer Übungspuppe in zweier Teams die Herz-Lungen-Wiederbelebung geübt und es wurde auf viele Fragen zu Kleinkinder, den richtigen Druck etc. eingegangen. Die vielen Teilnehmer der Einsatzabteilung waren begeistert von der realistischen Darstellung von Knochen. Stabile Seitenlage, Wunden und Wundversorgung, sowie die wichtige und richtige seelische Betreuung von Verunfallten/Patienten waren Inhalt des zweiten Teils. Beide Übungsabend waren mit über 20 Teilnehmern gut besucht.

 

Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Linter

Starke Rauchentwicklung sorgte für Feuerwehreinsatz
Starke Rauchentwicklung im Bürotrackt des Hauptgebäudes sowie drei angrenzender Fahrzeughallen der Fa. Reusch in Linter, sorgten am vergangenen Freitag zu einem Einsatz der Feuerwehren Linter und Lindenholzhausen.
Gegen 19:45 Uhr wurden die Einsatzkräfte über die örtliche Sirenenalarmierung sowie über Funkmeldeempfänger alarmiert. Doch bereits hier stellte sich heraus, dass es sich um eine Übung handelt.
Dennoch verlangte das vor Ort gestellte Szenario den Einsatzkräften einiges ab. Neben der zuerst gemeldeten starken sowie unklaren Rauchentwicklung, setzte die Suche nach vermisste Personen eine besondere Herausforderung.
In einem gut funktionierenden Zusammenspiel beider Wehren, sorgten die unter Atemschutz ausgerüsteten Trupps nach Vorkehrung aller erforderlichen Maßnahmen, für eine zügige Rettung der vermissten Personen aus den stark „vernebelten“ Bereichen. Nach einer Übergabe der Personen an bereitstehende Einsatzkräfte, wurden diese dann außerhalb des Einsatzbereiches erstversorgt.
Durch die aus dem rund 300m entfernten Brandweiher aufgebaute Löschwasserversorgung, stand ausreichend Wasser für die Löscharbeiten zu Verfügung. Nach den Löscharbeiten wurden die stark vernebelten Räumlichkeiten mittels Hochdrucklüfter „endraucht“. Als Einsatzleitwagen vor Ort wurde das Mannschaftstransportfahrzeug aus Lindenholzhausen eingerichtet, von wo aus alle relevanten Aktivitäten koordiniert wurden. Es waren 16 Einsatzkräfte aus Linter sowie 24 Einsatzkräfte aus Lindenholzhausen im Einsatz, welche sich nach der Übung in gemütlicher Runde zu einer Nachbesprechung im Feuerwehr Haus Linter einfanden. Heiko Reusch, stellv. Wehrführer und verantwortlich für den Übungsaufbau, zeigte sich sehr positiv über den Ablauf des Einsatzgeschehens.

Gerade durch solche Art von Übungen, so Heiko Reusch, kann eine sichere Funktionalität bei Realeinsätzen gewährleistet werden, denn „Übung mach den Meister“.
Für die Unterstützung der diesjährigen Abschlussübung der Feuerwehr Linter geht unser Dank an Fam. Wolfgang Musgad, Gabi Moos sowie den sechs Jugendlichen unserer Jugendfeuerwehr.

Quelle: http://www.feuerwehr-linter.de

 Vielen Dank an die Kameraden aus Linter für den gemeinsamen Übungsabend und den tollen Bericht.

 

Weitere Bilder gibt es auf der oben genannten Homepage der Feuerwehr Linter.

 

23.10.2015 Übung mit Licht und Kevin-Tschantal

Übung FF LindenholzhausenLimburg-Lindenholzhausen. Auch bei Dunkelheit muss die Feuerwehr schlagkräftig sein. Um das zu üben, stand am 23.10.2015 u.a. das Ausleuchten von Einsatzstellen auf dem Übungsprogramm der Freiwillige Feuerwehr Lindenholzhausen …

Übung der Freiw. Feuerwehr Lindenholzhausen am 23.10.2015 in der Lindenmühle


Damit es zur herbstlichen Abendzeit am Übungstag auch so richtig dunkel ist, wählte der Planer der Übung, Marc Rompel, ein Ort außerhalb von Lindenholzhausen aus. Er fragte daher bei der Lindenmühle in der Nähe des Lindenholzhäuser Bahnhofs an. Frau Diehl-Persy und weitere Familien haben die Lindenmühle seit 2009 zu neuem Leben erweckt. Alle Bewohner der Lindenmühle zeigten sich davon begeistert, dass die Feuerwehr auch bei ihnen einmal übt.

Um die Sache schwieriger zu gestalten wurde noch eine Personenrettung in den Übungsablauf eingebaut. Hierfür wurde die vom Förderverein kürzlich für die praktische Ausbildung angeschaffte Übungspuppe eingesetzt. Der neue „Kamerad“ kommt besonders dort zum Einsatz, wo es für das Üben mit menschlichen Darstellern zu gefährlich wird.

„Alarmiert“ wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort „Unterstützung des Rettungsdienstes bei einer Personenrettung“. Nach dem Eintreffen der Wehrleute am Übungsobjekt erkundete der Einsatzleiter zunächst die Lage. Schnell wurde klar, dass ein Elektriker bei Arbeiten hoch oben in der Scheune der Lindenmühle abgestürzt war. Dabei riss er verschiedene elektrische Kabel ab, was zum Kurzschluss führte und weshalb die Sicherungen der Stromversorgung ausgelöst hatten. Der „Verletzte“ lag auf einer Ebene in Höhe des ersten Stocks. Da der Elektriker die Leiter zum weiteren Aufstieg nach oben gezogen hatte, konnte der Rettungsdienst nicht zum Verletzten vordringen. Aufgrund des Auslösens der Sicherungen war es zudem an der Unfallstelle stockdunkel.

Es galt somit dem Rettungsdienst zügig eine Aufstiegsmöglichkeit zum Verletzten herzurichten und die Einsatzstelle auszuleuchten, damit die Rettungsmaßnahmen beginnen konnten. Die mit 3 Fahrzeugen angerückten Feuerwehrmannschaften wurden entsprechend eingeteilt und begannen die Aufträge abzuarbeiten. Es wurden eine Leiter angestellt sowie mehrere Scheinwerfer aufgestellt, Kabel verlegt und an das feuerwehreigene Stromaggregat angeschlossen.

Übung der Freiw. Feuerwehr Lindenholzhausen am 23.10.2015 in der Lindenmühle Übung der Freiw. Feuerwehr Lindenholzhausen am 23.10.2015 in der Lindenmühle
Bild: Stockdunkel ist es im Hof der Lindenmühle, nur die Hand-Lampen der Feuerwehr bringen Licht Bild: Ein Gruppenführer gibt Anweisungen an seine Mannschaft
Übung der Freiw. Feuerwehr Lindenholzhausen am 23.10.2015 in der Lindenmühle Übung der Freiw. Feuerwehr Lindenholzhausen am 23.10.2015 in der Lindenmühle
Bild: Die Leiter zum Aufstieg zu Verletzten wird herangebracht Bild: Bei Verletzten im 1. OG, auch hier muss noch für eine ausreichende Beleuchtung gesorgt werden


Nachdem der Rettungsdienst den Patienten stabilisiert hatte, galt es den ca. 50 kg schweren Verunfallten vom 1. Stock nach unten zu bringen. Da eine Drehleiter nicht zur Verfügung stand, wurde der Verletzte auf ein sogenanntes Spineboard (Hilfsmittel zur Rettung verunfallter Personen aus Hartplastik/Kunststoffverbundmaterial zur patientenschonenden Rettung) gelegt und fixiert. Mit einer weiteren Leiter wurde dieser dann über ein Fenster in den Hof der Lindenmühle abgelassen.

Übung der Freiw. Feuerwehr Lindenholzhausen am 23.10.2015 in der Lindenmühle Übung der Freiw. Feuerwehr Lindenholzhausen am 23.10.2015 in der Lindenmühle
Bild: Der Verunfallte wird auf ein Spineboard gelegt Bild: Der Verletzte wird auf dem Spineboard fixiert
Übung der Freiw. Feuerwehr Lindenholzhausen am 23.10.2015 in der Lindenmühle Übung der Freiw. Feuerwehr Lindenholzhausen am 23.10.2015 in der Lindenmühle
Bild: Vorbereitungen zum Herablassen des Verletzten Bild: Herablassen in den Hof der Lindenmühle


Da die Verletzungen nach Angaben des „Notarztes“ schwerwiegend waren, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Hierfür galt es in den nahegelegenen Wiesen einen Hubschrauberlandeplatz zu finden und entsprechend auszuleuchten. Zudem musste hierfür die Geo-Koordinate ermittelt und an die Leitstelle durchgegeben werden. Hierfür galt es, über die in den Geräten des Digitalfunks eingebauten GPS-Empfänger, die entsprechenden UTM-Koordinaten zu bestimmen.

Übung der Freiw. Feuerwehr Lindenholzhausen am 23.10.2015 in der Lindenmühle Übung der Freiw. Feuerwehr Lindenholzhausen am 23.10.2015 in der Lindenmühle
Bild: Hell ausgeleuchtet, der Hof der Lindenmühle Bild: Verletztentransport zum Hubschrauberlandeplatz
Übung der Freiw. Feuerwehr Lindenholzhausen am 23.10.2015 in der Lindenmühle Übung der Freiw. Feuerwehr Lindenholzhausen am 23.10.2015 in der Lindenmühle
Bild: Der ausgeleuchtete Hubschrauberlandeplatz Bild: Bewohner der Lindenmühle verfolgen aufmerksam und gespannt die Tätigkeiten der Feuerwehr


Die Bewohner der Lindenmühle mitsamt der Kinder verfolgten die Rettungsmaßnahmen aufmerksam und zeigten sich begeistert.

Zum Abschluss der Übung wurden Fehler und Verbesserungen besprochen.

Ein herzliches Dankschön gilt Frau Diehl-Persy und den Familien der Lindenmühle für die Unterstützung! Die Feuerwehr würde sich freuen, wenn auch weitere Hauseigentümer etc. entsprechende Übungsobjekte zur Verfügung stellen würden.

[Hier] in der Bildergalerie von oberlahn.de findet man viele weitere Fotos von der Übung.

Text und Bilder: B. Rompel

Du hast Lust am Mitmachen bei der Feuerwehr? Dann schau auf: www.steig-ein.info

Es qualmte und knallte beim Verkehrsunfall am 14.08.2015

150814 ff lindenholzhausen uebung vu kLimburg-Lindenholzhausen. Zwei Fahrzeuge in Rauch gehüllt und einige kleinere Explosionen, das war das Scenario, das am Freitagabend vorbeifahrende Autofahrer in der Mensfelder Straße / Ecke Brunnenstraße sahen. Zum Glück war es nur eine Übung ...

Angenommen war ein Verkehrsunfall eines PKW mit einem Transportbus.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr qualmte es nur leicht. Der etwas verwirrte Fahrer des Transporters machte die Einsatzkräfte auf die geladenen Waren aufmerksam. Er erzählte von Lithium-Batterien. Zunächst galt es nach der sogenannten GAMS-Regel die Unfallstelle zu erkunden, abzusperren und die verunfallten Menschen zu retten.

Während parallel durch die Besatzung des größeren Löschfahrzeuges LF 16 TS die Unfallstelle abgesichert wurde, kümmerte sich ein Trupp des LF 8/6 um die bewusstlose Person im PKW. Ein 50 kg schwerer Dummy musste aus dem Fahrzeug gerettet werden.

150814 ff lindenholzhausen uebung vu 3Bild: Die bewusstlose Person ist bereits aus dem PKW gerettet. Das Feuer entfacht sich langsam mehr und ein Atemschutztrupp erkundet

Das Feuer entfachte sich immer mehr. Hinzu kamen zunächst kleinere und dann auch lautstärkere Explosionen (die durch Knallkörper erzeugt wurden). Daher wurde nach den mitzuführenden Fahrzeugpapieren des Transporters geschaut. Das Sicherheitsdatenblatt verwies unter anderem auf  Lithium-Eisendisulfid-Batterien.

Übung FF Lindenholzhausen - VU am 14.08.2015Bild: Das Feuer wird zunehmend stärker, kleinere Explosionen erfolgen und der Atemschutztrupp zieht sich zurück

Gefahrgut Kennzeichnung für die Klasse 9Lithium-Batterien: Warnhinweis Brandgefahr Quelle: UN-Regeln für den Versand von Lithium Batterien UN 3480 / UN3481Zudem waren auf den zahlreichen, nicht richtig verstauten Kisten, Gefahrenaufkleber aufgebracht, welche auf die Klasse: 9 und auf eine UN 3480 verwiesen. Die Batterien waren zudem nicht vorschriftsmäßig verpackt.

Im ELW wurden weitere Informationen gesammelt, an die Leitstelle übermittelt, Informationen ausgetauscht und Spezialkräfte nachgeordert. Zudem wurde der Sicherheitsabstand vergrößert und die Absperrung erweitert. Auch die nahe gelegenen Einwohner wurden gebeten, Fenster und Türen zu schließen.

Bild links: Gefahrgut Kennzeichnung für die Klasse 9
Bild rechts: Lithium-Batterien: Warnhinweis Brandgefahr- Quelle: UN-Regeln für den Versand von Lithium Batterien UN 3480 / UN3481 mit Angabe einer Rufnummer am unteren Ende für weitere Informationen

In einem Abschlussgespräch wurden die Gefahren, die von solchen Transporten ausgeht besprochen und Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Ein nicht alltägliches Übungsscenario. Solche auf Lithium basierende Batterien und Akkus findet man heute in vielen Geräten, wie z. B. in Handys. Zum Glück sind neuere Typen besser gegen die im Übungsscenario dargestellten Auswirkungen geschützt. Dennoch sind viele Billigprodukte ohne Schutz noch auf dem Markt. Diese können schnell außer Kontrolle geraten, bei Beschädigungen abbrennen und explodieren. Daher der Tipp der Feuerwehr nur qualitativ hochwertige Produkte kaufen und auf die Schutzeinrichtungen achten. Vor allem die Akkus nicht zu beschädigen und vor Hitze zu schützen!

Übung FF Lindenholzhausen - VU am 14.08.2015Übung FF Lindenholzhausen - VU am 14.08.2015

Interesse am Mitmachen bei der Feuerwehr? Dann schau auf die Webseite der Wehr Lindenholzhausen unter www.Feuerwehr-Lindenholzhausen.de oder auf www.steig-ein.info.

Wohnhausbrand in der Fahnenstraße mit Nottüröffnungen an 12.06.2015

An diesem Abend

Halligan-Tool

Das Halligan-Tool ist eine besondere Form der Brechstange. An ihm sind 3 Werkzeuge angebracht. Dies ist zum einen der so genannten Geißfuß oder Hebelklaue, ein Dorn sowie eine Klinge. Die letztgenannten sind an der einen Seite des Werkzeuges im 90° Winkel zueinander angebracht. Hinter diesen ist jeweils eine gerade Fläche, um beide mit einem Schlagwerkzeug in Öffnungen hineinzutreiben. Die Hebelklaue ist auf der gegenüberliegenden Seite. Diese kann als Nagelzieher oder als Hebel genutzt werden. Der Stiel ist aus einem geriffelten Rundmaterial für optimalen Griff.

Halligantool1.jpg

Das Halligan-Tool ist eine besondere Form der Brechstange. An ihm sind 3 Werkzeuge angebracht. Dies ist zum einen der so genannten Geißfuß oder Hebelklaue, ein Dorn sowie eine Klinge. Die letztgenannten sind an der einen Seite des Werkzeuges im 90° Winkel zueinander angebracht. Hinter diesen ist jeweils eine gerade Fläche, um beide mit einem Schlagwerkzeug in Öffnungen hineinzutreiben. Die Hebelklaue ist auf der gegenüberliegenden Seite. Diese kann als Nagelzieher oder als Hebel genutzt werden. Der Stiel ist aus einem geriffelten Rundmaterial für optimalen Griff.

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          Hebelklaue oder Geißfuß                                                             Dorn und Klinge

Hier ein paar Einsatzbeispiele:

  • Gewaltsames Öffnen einer Verschlossen Tür
  • Öffnen von Wandverkleidungen
  • Öffnen von Deckenverkleidungen oder Zwischendecken
  • Zugangsschaffung für hydraulische Rettungsgeräte
  • Öffnen vom Kofferaumdeckel oder der Motorhaube

Das Halligan-Tool ist in Lindenholzhausen LF 16 verlastet. Bei Brandeinsätzen wird es im Regelfall vom Angriffstrupp mitgenommen, oder vom Sicherungstrupp am Verteiler abgelegt.